Herbst
Der Sommer ist vorbei
Und Herbst bricht heimlich an.
Des Windes Lorelei
Treibt Herzes Kält' voran.
Der Sonne letzter Kuss
vergeht im Wolkenfluss.
Und gelber Laubfall
wird Herbstes größter Festball
Albtraum
Im Schlaf, so kalt und starr,
im Ängstlichen verfangen,
so düster und bizarr,
erscheinen die Gedanken.
Von grauer, kalten Welt,
vom Hunger und vom Leid.
Vom Wind, der nur noch bellt.
Verwüstung, weit und breit.
Und Hoffnung nur noch Rauch,
der in dem Himmel steigt.
Und vor dem Horizont,
Gewitters düst'ren Front,
Wird Schlaf zur Wirklichkeit:
Ein Blick aus dem Fenster
Verlorene Gestalten
Verlorene Gestalten,
im blassen Herbstes Licht.
Vom kalten Wind umwoben,
der beißt und sticht und bricht.
Verschwommene Gedanken,
vernebelt und verirrt.
Von Zweifeln mitgenommen,
verflogen mit dem Wind.
Erzählen uns von Mythen,
von leuchtender Vergangenheit,
Von Namen und Gesichtern,
von Wonne und von Freudigkeit.
Und tief in der Vergangenheit
vergraben liegt ihr Kern.
Bleibt Hoffnung als Polarstern,
Umhüllt von der Verdrossenheit.
Von der Fäulnis durchdringt ist die Menschheit
Von der Fäulnis durchdringt ist die Menschheit,
durch Intrigen und Arglist zersetzt.
Und die Flammen des Friedens, der Freiheit,
Durch das Odium der Rache ersetzt.
Standhaft, wie ein Fels in der Brandung,
die ersehnten Retter der Menschheit,
Bereit, für den glorreichen Schwung:
Die Hoffnung, die Liebe, die Weisheit
erwarten geduldig ihren Zug.
Das Leben
Die Zeit ist lang, doch kurz ist unser Leben!
Durch Lust und Gier, gekettetes Bestreben,
Nach Lust und Macht und Wissen.
So enden wir allein,
verlassen, im Dunkeln und zerrissen.
Die Schläge Schicksals sind für uns entscheidend,
So knickt der eine oder and’re ein.
Den einen nimmt der Knochenmann ergreifend.
Nur somit kann der andere gedeih’n.
Die Zeit ist hart, doch weich sind uns’re Herzen!
So schneiden wir sie auf,
zerreißen sie zu Fetzen,
Damit sie uns nicht schmerzen.
Und Leid und Kummer wachen in uns auf.
Wir fürchten unser’n Morgen,
Verlogen in Vergangenheit.
Gebrochen durch die Sorgen
Und jeder Traum bleibt für uns verborgen
durch Gegenwartes glänzende Unsinnigkeit.
Herbst
Albtraum
Verlorene Gestalten
Verlorene Gestalten,
im blassen Herbstes Licht.
Vom kalten Wind umwoben,
der beißt und sticht und bricht.
Verschwommene Gedanken,
vernebelt und verirrt.
Von Zweifeln mitgenommen,
verflogen mit dem Wind.
Erzählen uns von Mythen,
von leuchtender Vergangenheit,
Von Namen und Gesichtern,
von Wonne und von Freudigkeit.
Und tief in der Vergangenheit
vergraben liegt ihr Kern.
Bleibt Hoffnung als Polarstern,
Umhüllt von der Verdrossenheit.
Von der Fäulnis durchdringt ist die Menschheit
Von der Fäulnis durchdringt ist die Menschheit,
durch Intrigen und Arglist zersetzt.
Und die Flammen des Friedens, der Freiheit,
Durch das Odium der Rache ersetzt.
Standhaft, wie ein Fels in der Brandung,
die ersehnten Retter der Menschheit,
Bereit, für den glorreichen Schwung:
Die Hoffnung, die Liebe, die Weisheit
erwarten geduldig ihren Zug.
Das Leben
Die Zeit ist lang, doch kurz ist unser Leben!
Durch Lust und Gier, gekettetes Bestreben,
Nach Lust und Macht und Wissen.
So enden wir allein,
verlassen, im Dunkeln und zerrissen.
Die Schläge Schicksals sind für uns entscheidend,
So knickt der eine oder and’re ein.
Den einen nimmt der Knochenmann ergreifend.
Nur somit kann der andere gedeih’n.
Die Zeit ist hart, doch weich sind uns’re Herzen!
So schneiden wir sie auf,
zerreißen sie zu Fetzen,
Damit sie uns nicht schmerzen.
Und Leid und Kummer wachen in uns auf.
Wir fürchten unser’n Morgen,
Verlogen in Vergangenheit.
Gebrochen durch die Sorgen
Und jeder Traum bleibt für uns verborgen
durch Gegenwartes glänzende Unsinnigkeit.
chaoskosmos